Gedanken zu Battlefield 1 (Teil1)

Lange warteten Fans der Battlefield-Reihe auf ein Setting im Ersten Weltkrieg. Zumindest wenn ich mich in Foren und im Freundeskreis umsehe. In kurzer Zeit wurde der Trailer vom Mai zu einem der beliebtesten Trailer auf Youtube (über 37 Mio. clicks) und euphorisch von der Community gefeiert. Doch es tauchten auch kritische Stimmen auf (siehe GIGA.de).

Battlefield 1 erscheint voraussichtlich im Oktober 2016 und wurde, genau wie seine Vorgänger, von Digital Illusions Creative Entertainment AB (DICE) aus Schweden entwickelt.

Lange warteten Fans der Battlefield-Reihe auf ein Setting im Ersten Weltkrieg. Zumindest wenn ich mich in Foren und im Freundeskreis umsehe. In kurzer Zeit wurde der Trailer vom Mai zu einem der beliebtesten Trailer auf Youtube (über 37 Mio. clicks) und euphorisch von der Community gefeiert. Doch es tauchten auch kritische Stimmen auf (siehe GIGA.de).

Den Ersten Weltkrieg kennen viele noch aus der Schulzeit. 2014 war es 100 Jahre her, dass sich die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ jährte. In Medien, Dokumentationen, ja auch in Videospielen (wie z.B. Valiant Hearts) wurde eine Erinnerungskultur praktiziert, die wohl doch an den meisten vorbeiging oder aufgrund übertriebenen medialen Inputs und moralischen Diskussionen gerade von jungen Leuten ignoriert wurde. Zu sehr sind viele es leid immer wieder mit moralisch erhobenem Zeigefinger an die Kriege Anfang des 20. Jahrhunderts erinnert zu werden.

100 Jahre sind lange her. Und wir, die wir in Westeuropa leben, kennen seit 70 Jahren in unseren eigenen Gefilden den Krieg nur aus Filmen (meist aus Hollywood) oder eben Videospielen. Selbstverständlich schafft dies eine unwirkliche Distanz zu unserer Vergangenheit, vielleicht ist dies gut. Vielleicht auch nicht. Bedenken sollte man auch, dass vor allem bei der Battlefield-Serie, die auch andere Kriege des 20. Jahrhunderts behandelt, auch der amerikanische Markt mitunter bedient wird. Und viele Amerikaner und nicht-Europäer haben über den Ersten Weltkrieg zumindest aus medialer Sicht wenige Kenntnisse über die Ursachen und Ausmaße dieses Krieges. Meistens, zumindest fiel mir dies  in vielen Foren auf, wird der Erste Weltkrieg mit dem Zweiten Weltkrieg von vielen jungen Amerikanern  gleichgesetzt oder gar „vermengt“. Es ist schon seltsam, wenn man als Historiker Posts liest, die Soldaten des Kaiserreichs unter Wilhelm II. als „Nazis“ bezeichnen.

Doch zurück zum Trailer, den man wirklich gesehen haben sollte, bevor man an dieser Stelle die nächsten Tage weiterlesen kann: